Samstag, 19. März 2011

Frühlingserwachen

Schier endlos lange war der kalte Winter. Die "freie" Zeit konnte somit wunderbar zur Pflege der Ausrüstung sowie Vorbereitung auf die neue Saison genutzt werden. Doch wo sollte der Startschuss fallen?! Nach kurzem hin und her verfiel ich, zusammen mit meinem Freund Marco, dem Charme eines kleinen Sees mit sehr niedrigem Bestand an Karpfen.
Obwohl die Temperaturen Anfang Mitte Februar/Anfang März noch recht wechselhaft waren und das Wasser noch eiskalt, entschied ich mich für einen recht flachen Spot in etwas mehr als einem Meter, am Rand eines Schilfgürtels. Das nächste Rig sollte dann deutlich tiefer auf einem harten Untergrund abgelegt werden.

Um dem Gewässer keinen Schaden bei zu führen, aber auch meine Plätze nicht zu "versauen", fütterte ich nun alle 2-3 Tage einige wenige Hände 15 mm Monster Crab XL-Boilies. Größtenteils zerschnitten, um mit wenig Futter eine maximale Fläche akttraktiv zu gestalten.
So fuhr ich dann unzählige Male an den Pool, Boot aufpumpen, raus rudern, nur um minimal einige Baits zu verteilen.
Sollte sich die Mühe auszahlen?!

Die erste Session des Jahres brachte mir keinen Fisch. Doch eigentlich hatte ich bedingt durch die Temperaturen fast damit gerechnet. Vor den Erfolg haben die Götter schließlich den Schweiß gesetzt und so führte ich die Futter-Prozedur weiter.
Gute eine Woche später erfolgte ein neuer Ansitz. Beide Ruten wurden mit einem 20 mm Monster Crab-Pop Up beködert und ordentlich auf meine ausgewählten Stellen abgelegt. Als Beifutter fanden wenige, leicht gestreute, zerkleinerte Boilies ihren Weg. Begleitet durch jeweils zwei Hände T-Pellets.

Nach kurzem Small Talk mit Marco, plazierte ich meinen kleinen "Kampfhund" Coco auf meinem Schlafsack und versank im Land der Träume - schließlich musste man ja morgens wieder arbeiten gehen...

Doch auf dieser sollte ich später, aber vorallem müder ankommen als gedacht...
Pünktlich um 01.30 Uhr hupte die flache Rute ab. Ein willenloses Gefühl durchströmte den plötzlich hellwachen Körper. Schnell den Anschlag setzen und ab ins Boot. Nach schwacher Gegenwehr, auf Grund es kalten Wassers, schwamm ein hübsches Spiegel-Schwein in meine Maschen ;-)

Yeah, der Erste 2011! ...und gleich so eine schöne Maschine.

In diesem Sinne,
auf das es so weiter geht!
Scupi

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