Sonntag, 24. April 2011

...from the bank - [2]

Da mein aktuelles „Projekt“ ziemlich an den Nerven zehrt, war ich umso froher etwas Zeit von den verplanten und familienträchtigen Feiertagen an einem anderen See verbringen zu können. Meine Frau gab mir das erhoffte OK-Zeichen, worauf ich mich für ein altbekanntes Gewässer entschied. Die Freude war natürlich umso größer, da Sie mich einmal mehr begleiten wollte. Kurz nach 11 Uhr morgens kamen wir am Pool an. Ich war mir ziemlich sicher in etwa zu wissen, wo sich die Fische aufhalten und beschloss, auch im Hinblick auf die wenigen Stunden hier am Wasser, attraktive Fallen mit wenig, aber dafür auffälligem Futter aus zu legen. Aufs Haar kam daher jeweils ein Schneemann, bestehend auf einem CF1 Sinker und Pineapple Pop Up. Als Beifutter wurden ebenso CF1 Boilies in verschiedenen Größen eingesetzt sowie eine simple Mischung aus Mais und Haferflocken. Um meiner Mischung sowie meinen Baits eine auffälligere Note zu verpassen, versetzte ich alles mit einem ordentlichen Schluck Salmon Oil.Da es sich hierbei um ein Naturprodukt handelt, muss man keine Angst haben sein Futter zu „überladen“. Nur meine Frau Sarah beschwerte sich über den intensiven Geruch, während sie ein Sonnenbad nahm. Mit einem frechen Grinsen wurden nun anschließend einzeln die beiden Ruten in verschiedenen Tiefen, nahe einer Schilfbank abgelegt. Die Sonne brannte schon sehr stark vom fast wolkenlosen Himmel. Doch die Befürchtung, dass sich sämtliche Karpfen bereits sonnen würden blieb dank Einsicht mit der Polbrille unbegründet. Zurück am Ufer konnte bei einer kühlen Cola light der Tag genossen werden. Nach knappen zwei Stunden machten sich wohl einige Brassen an der flacheren abgelegten Montage zu schaffen. Dennoch entschied ich mich diese vorerst liegen zu lassen. Es war die richtige Entscheidung, denn kurz darauf konnte ein Anschlag gesetzt werden. Doch das Gegenüber wollte es mir nicht einfach machen und schwamm direkt in einem versunkenen Baum. Schnell war ich mit dem Boot darüber und schaffte es mit viel Geschick den Fisch zum Auftauchen zu bewegen. Ein altbekannter Freund durfte nun in meinen Maschen verschnaufen. Perfekt, die Taktik war bereits aufgegangen. Am Ufer zurück wurden neue Köder aufs Haar aufgezogen und das gute Salmon Oil kam wieder über das Futter. Mittlerweile besuchten uns zwei nette Freunde, als genau diese Rute wieder abzog. Nach kurzem Kampf lag ein wunderschöner Spiegler im Kescher. Da das Wetter passte und mittlerweile auch die Wassertemperaturen mehr als erträglich waren, beschloss ich ebenso wie beim ersten Fisch auf ein Abhaken am Ufer zu verzichten und versorgte den Karpfen direkt im Wasser. Mittlerweile hatte ich nur noch einige Boilies zum Füttern übrig. Schnell auch hier etwas Oil drüber und kurz darauf verschwand das Rig in der Tiefe. Der Besuch ging kurz darauf und in Betracht noch einiges für Ostern und den Geburtstag meiner Mutti vorbereiten zu müssen, begannen wir langsam ein zu packen. Es war knapp gegen 17 Uhr und als hätten es die Fische gewusst, schenkte mir der See noch ein kleines, hübsches Ostergeschenk in Form einen Spiegelkarpfens. Genau die richtige Größe für Sarah, die nach schneller Einweisung sicher den Karpfen für kurze Zeit in die Kamera hielt.

Wirklich gelungen ging ein kurzer Angeltag erfolgreich zu Ende.

In diesem Sinne – frohe Ostern und das auch Ihr das ein oder andere „Überraschungsei“ am Haken habt… Euer Patrick „Scup“

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