Mittwoch, 18. Mai 2011

Markus Tölk mit neuem Bericht

Markus Tölk hat einen Bericht über seine letzte Session verfasst. Lesen Sie selbst:Endlich war es Montagmorgen das Tackle war schon hergerichtet und jetzt wird das Auto eingeladen, bis das alles verstaut ist, dauert es eine Weile. Nach gefühlten 3 Stunden einladen, konnte ich endlich ans Wasser fahren, die Fahrt dauert nur 20 Minuten. Es handelt sich um eine Kiesgrube mit 8 ha Wasserfläche, an der ich fische. Am Wasser schaute ich mich um, ob ich Fische sehen konnten, aber leider sah ich keine. Ein dummer Wind wehte, aber das Thermometer zeigte 20 ° Grad. Jetzt ging es an meinen Angelplatz, um mein Tackle aufzubauen. Nach einer Stunde war alles aufgebaut. Ich fischte am folgenden Spot: ein versunkener Baum, in einer Wassertiefe von 3 m. Ich bestückte eine Rute mit Crazy Banane und einem Pop up Pineapple fluro yellow und die andere mit einen einzelnen Scopex & Strawberry Boilie. Die erste Rute versenkte ich am Ende des Baums und die andere an der Spitze.
Zum Anfüttern nahm ich einen Partikel Mix, aus Mais, Hanf, Bird Seed und Maples und dem ich noch CF1 Feed pellets 8mm und Boilies von Finkelde in verschieden Sorten beimischte. Mit der Futterschaufel und Eimer bewaffnet ging es an den Spot, hier fütterte ich großflächig. Alles war vorbereitet, der große Fang konnte kommen. Meine Montagen bestehen aus ich Selbsthaken und kurzen Rigs in den Längen von 10 cm und Schonhaken von Korda. Die Gewichte sind von Inline Bleie in der Größe
4,25oz. Jetzt hieß es nur abwarten bis sich der Delkim meldet.Leider dauert das ein bisschen. Ich las in meinen Angelmagazinen als um 15:30 Uhr mein linker Delkim einen Zupfer meldete. Ohne mir große Gedanken zu machen ging in an die Rute und plötzlich startete ein Vollrun. Ich nahm die Rute auf, hatte Kontakt, aber leider war das nicht von Dauer. Der Fisch ging mir durch die Lappen, er stieg aus. Dies kommt manchmal öfter vor als man sich wünscht. Die Rute wurde wieder bestückt. Weil ich an diesem Baum fischte, musste ich mich umstellen. Das heißt Bremse zu, Swinger runter und den Bissanzeiger fein einstellen, dass man ja jeden Zupfer mitbekommt. Und wieder wartete und wartete ich auf einen Biss und dieser ließ auf sich mal ordentlich Zeit. Gegen 17 Uhr schrie mein Delkim um Hilfe. Ja, endlich wieder Vollrun. Ich ging an die Rute und blockierte die Bremse, so dass der gehakte Fisch nicht in das Hindernis konnte. Nach einen heftigen Drill ließ sich ein Schuppenkarpfen blicken. Gleich beim ersten Kescher versuch wurde er von mir verhaftet. Die Waage zeigte 14 kg an, ein cooler Fang. Dass ich den ersten Fisch verloren hatte machte dieser wieder Wett. Nach dem ein Foto gemacht wurde, wurde er wieder in sein Element entlassen. Er hat auf Crazy Banana und Pineapple Excess fluro yellow (Pop-Up) gebissen. Nun musste ich die Rute wieder neu bestücken. Von da an schwiegen meine Bissanzeiger wieder. Nun machte ich mir was zu essen und dann in meinen Magazinen und machte es mir in meinen Bedchair bequem zum Schlafen.Kaum war ich im Schlafsack, ging die rechte Rute ab. Schnell an die Rute und Kontakt aufnehmen. Und dann ging der Drill an, der Fisch holte immer wieder Schnur von der Rolle. Nach bangen Minuten hatte ich auch diesen eingeholt. Auf der Matte lag ein prächtiger schöner Spiegler mit 12 kg. Noch schnell einsacken und ab auf die Liege zum Schlafen. In dieser Nacht konnte ich leider ohne weitere Störungen schlafen. Die Bissanzeiger machten keinen Mucks. Am Morgen weckte mich ein besonderer Wecker, und zwar mein Delkim der einen Zupfer verkündete. Das ist doch ein schöner Morgen bzw. schönes Wecken, warm war es auch schon. Ich bestückte meine Ruten neu und fütterte meinen Spot an. Und schlief wieder bis so um 10 Uhr. Plötzlich schlug meine linke Rute an. Schnell an die Rute und die heiße Phase begann, der Fisch zog auf den Baum zu. Aber ich konnte in wegziehen, so dass er in die Mitte der Bucht gelangte.
Ich hatte einen kampfstarken Fisch am Haken, aber auch der stärkste Fisch wird mal müde. Gut dass ich der Nacht schlafen konnte, so war ich fit und konnte ihn auch schnell keschern. Auf der Matte konnte ich sehen dass dieser Karpfen nicht nur stark, sondern auch schön war. Dieser wog 13 kg, ein Hammer Start für diese Woche. Aber da schwiegen die Bissanzeiger wieder bis Matze am Abend vorbei kam. Da ging die linke Rute ab, doch leider verlor ich den Fang wegen Materialfehler des Vorfachs, es riss. Am Abend musste ich einpacken, weil ich am Mittwoch einen Termin hatte. Aber dies war nur eine kurze Unterbrechung, denn ich wollte die ganze Woche den Angeln fronen. Nach meinen Termin ging es wieder weiter. Ich musste wieder alles aufbauen und dann ging es wieder ans Fischen. Die Ruten wurden bestückt und ausgebracht, die Waffen waren also wieder scharf. Ich machte es mir erst mal auf der Liege gemütlich und erholte mich vom Aufbau. Leider dauerte es wieder bis sich mein Bissanzeiger Töne von sich gab. Gegen 19 Uhr hatte ich erst einen Fallbiss, dann ein Vollrun. Ab an die Rute und Bremse blockieren, Am Anfang dachte ich, ich hätte nichts Großes, aber dann sah ich, was dran war. Ein Graser hatte den Crazy Banana Boilie genommen. Er schwimmte auf mich zu und holte immer wieder Schnur von der Rolle. Er machte seinen Namen aller Ehre, ein guter Kämpfer, aber auch dieser musste aufgeben. Gleich der erste Kescherversuch führte zum Erfolg. Aber ich hatte mich zu früh gefreut, denn im Kescher zeigte er, was er noch an Kraft hatte. Beinahe wäre mein Kescher kaputt gegangen. Aber ich hatte viel Glück und er blieb heil. Auf der Matte lag ein schöner, langer und fetter Graser. Als ich ihn wog zeigte die Waage 19 kg an, ein geiler Fisch. Wie auf Bestellung kam gerade Matze zu mir, zum richtigen Zeitpunkt um Fotos zu machen. Nach den Fotos kam das herrliche Tier wieder ins Wasser. Ich wünsche dem nächsten Angler, der ihn fängt genauso viel Glück, wie ich es hatte. Diese Momente liebe ich beim Fischen, wenn ein gefangener Fisch wieder zurück in sein Wasser kommt und dann edel wegschwimmt, einfach toll. So jetzt musste ich mich erst mal von dem anstrengenden Drill erholen und auch beruhigen. Die Rute montierte ich wieder mit Crazy Banana. Und plötzlich - nach ein paar Minuten ging schon wieder mein Delkim ab. Die Spitze bog sich an die Rute, ich merkte nur ein leichtes Schlagen. Ich dachte zuerst an einem kleinen Karpfen. Aber dann sah ich eine schöne große Rotfeder. Und das auf einen 20mm Crazy Banana Boilie, sie wog so um ein Kilo.
Schnell ein Foto und ab in die Freiheit. Aber nun wurde es ruhig.
Matze und ich unterhielten uns über das fischen. Gegen 20.30 Uhr ging Matze wieder nach Hause. Ich hörte noch Musik, dann kam ein Unwetter auf, volles Programm: Regen, Blitz und Donner. Ich dachte mir; toll jetzt bloß keinen Biss, das wäre nicht so gut. Um Mitternacht hörte es zum Glück wieder auf und um 1.30 Uhr zeigte mein linker Delkim einen Vollrun an. Jetzt hier es raus an die Rute.Ich merkte, dass nichts Großes dran war. Immer wieder spürte ich ein paar Schläge. Aber der Drill war kurz, es war eine Schleie mit ca. 3 kg. Anschließend machte ich die Rute wieder startklar und ging wieder schlafen. Am nächsten Morgen weckte mich wieder ein Vollran an meiner linken Rute. Schnell raus aus dem Schlafsack und an die Rute. Nach einen sehr heftigen Drill zeigte sich an der Wasseroberfläche ein schöner Spiegler. Alles ging gut, auch der erste Versuch ihn zu keschern. Auf der Matte lag schließlich ein alter bekannter, den ich schon oft gefangen hatte. Als ich ihn wog, zeigte die Waage 11 kg an. Das ist auch so ein magischer Moment, wenn man einen Fisch wieder fängt, ihn wieder erkennt und er noch in einen Topzustand ist, einfach geil. Da zählt nicht das Gewicht, da ist es einfach nur schön den fisch wieder zu sehen und zu fangen. Nach dem Foto ging er wieder in sein Paradies zurück. Leider tat sich in der Nacht nichts mehr und der Morgen verlief auch sehr ruhig. Das waren vier schöne Nächte am Wasser und in der Natur mit den Bewohnern des Sees. Die Baits mit denen ich fischte, waren von Finkelde intelligent tackle & baits die Sorten Scopex & Strawberry, Crazy Banana und CF1 (Squid & Liver), Pineapple Excess, fluoro gelb, Scopex & Strawberry, rot.

Markus Tölk

M&M Carpfreaks

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