Trotzdem ist der Reiz auf ein Foto mit Fisch in unberührtem, weißem Schnee groß.
Sich ein neues Gewässer vor zu nehmen ist wahrscheinlich nicht so günstig, aber mit ausreichend Gewässerkenntnis, gutem Futter, hakendem Vorfach und etwas Glück – ist auch bei roter Nase inklusive kalten Füssen ein erfolgreicher Ansitz möglich.
FUTTER
Bei niedrigen Wassertemperaturen und folglich seltener wie minimaler Nahrungsaufnahme geht der Trend zu eher weniger Futter. Schließlich will man den Fisch nicht füttern sondern auf den eigenen Hakenköder aufmerksam machen. Ein PVA-Sack leistet hierfür gute Dienste. Liegen dann die Freebaits optimal direkt neben dem Haken. In diesen Fällen verwende ich gerne etwas CF1 Groundbait kombiniert mit kleineren Partikeln, wie beispielsweise Hanf oder Dosenmais. Mit einigen Körnern laufe ich nicht Gefahr den Karpfen eventuell zu sättigen. Zusätzlich geht natürlich noch ein eigener intensiver Geruch von den Partikeln aus. Zu guter letzt, kommt als Additiv noch ein guter Schluck Food Source Liquid in den PVA-Bag. Keine Angst, das Liquid greift den Sack nicht an, beziehungsweise löst ihn nicht vorzeitig auf. Unter Wasser liegt als Ergebnis der Bemühungen ein kleiner, aber dafür umso attraktiver Futterplatz.
Was Boilies betrifft, ist die Wahl groß, arbeiten alle Köder aus dem FINKELDE-Programm auch bei niedrigen Wassertemperaturen.
Dennoch ist Scopex & Strawberry mein Favorit für kühles Wasser. Kombiniert mit einem Mini Pop Up, entsteht ein feiner, anziehender Schneemann.
Für Experimente ist im Winter kein Platz. Kommt es zu einem Lauf, muss der Schuppmann ordentlich gehakt sein. Bei “trägen” Fischen kommt bei mir dann gerne ein Fluorcarbon knotless knot mit flexiblen Haar zum Einsatz.
…und GLÜCK
In diesem Sinne,
Euer
Patrick “Scupi” Scupin
PS: Eure Winterkarpfen, die ihr auf FINKELDE-Köder landen konntet, veröffentlichen wir gerne im Blog! Also nur her damit ;-)
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