Mittwoch, 15. Februar 2012

ICE-Zeit - von Patrick Scupin

Schluss aus – jetzt hat es uns doch erwischt. Nach einem auf jeden Fall ja fast unnatürlichen warmen Winterstart, sind wohl nun so ziemlich alle Seen mit einer geschlossenen Eisdecke vor unseren Rigs abgeschirmt. Somit ist neben den wirklich frostigen Temperaturen der vergangenen Wochen endgültig besiegelt – das neue Angeljahr muss noch ein paar Tage warten.
…und wisst ihr was – eigentlich ist es doch auch gut so!
Zum einen haben die Fische ihren „geregelten“ Jahreszeiten Ablauf, dessen inbegriffen auch endlich mal etwas Ruhe vor uns. Dazu natürlich können endlich wieder intensiv soziale Kontakte gepflegt werden. Auch die Ausrüstung wird eines intensiven Check Ups unterzogen, wie beispielsweise neue Schnur auf die Rollen usw. usw. Ebenso lockt der Besuch noch einiger anstehender Messen (Berlin & Speyer!), um gleichzeitig die Futterreserven für die anstehende Saison auf zu stocken.
Doch wir wissen es alle, vielleicht seit ihr ja genauso verrückt wie ich und checkt jeden Morgen das Wetter für wage 16 Tage im Voraus… - die Eisdecken werden wieder verschwinden und unseren Zielen steht nichts mehr im Wege.
Dennoch auch nach den hoffentlich schnell wieder steigenden Graden, ohne Eis auf der Oberfläche ist das Wasser noch lange, lange kalt. Für die Frühstarter unter uns, ist daher eine gute Futter-Strategie von Bedeutung.
Beispielhaft möchte ich daher auf die von FINKELDE intelligent tackle & baits vertriebenen gelbaits eingehen. Diese eignen sich optimal für diese Jahreszeit, beziehungsweise für eine Fischerei bei vor uns stehenden Umständen.
Mittlerweile sind diese neu-artigen Köder schon recht bekannt und erfreuen sich großer und wachsender Beliebtheit, nicht direkt als „Boilie-Ersatz“, sondern eher als gutes Futter – eher Lockmaterial.
Denn dafür sind die gelbaits auch gemacht!Die gelbaits bestehen, um es mit meinen Worten zu sagen, aus einem Trägermaterial, welches neben dem jeweiligen Farbstoff auch die verschiedenen Geschmacksrichtungen beinhaltet. Vorab sei erwähnt, dass von der Verwendung im Haarnetz eingestrumpft abgesehen, die gelbaits reines Bei-Futter sind. Eingebracht ins Wasser geben diese dann in einem stehenden Gewässer, ohne sich auf zu lösen, für einen Zeitraum von 10- 12 Stunden den Lockstoff ab.
Die Vorteile liegen somit klar auf der Hand, durch wenig bis gar keinem zusätzlichen Futter, wie beispielsweise etwas Groundbait, entsteh unter Wasser ein hochattraktiver, anziehender Futterplatz. Der Clou – die Fische können die Baits fressen – werden aber einfach nicht satt!
Optimale Bedingungen für ein Angeln bei kalten Wassertemperaturen. Zwar müssen die Karpfen ab und zu Nahrung aufnehmen, aber bekannter Weise nicht mehr so oft und viel wie beispielsweise im Herbst oder späten Frühling. Die Schuppenträger versuchen einfach ihr Energielevel zu halten, um mit möglichst geringem Energie Verlust über die kühlen Tage zu kommen.
Da man die gelbaits sehr sparsam einsetzen kann, empfiehlt sich die Verwendung in einem PVA-Sack (gelbaits lösen PVA nicht an! Für weite Würfe benetzt man am besten die Gelbaits mit etwas groundbait, bevor man sie in den PVA-Sack fügt).So liegen die Kugeln auch direkt neben dem Haken, an dem dann unser vertrauter Hookbait liegt. Was das einzige wirklich verwertbare Futter darstellt.
Zwar habe ich das Thema nur kurz angerissen, aber ich glaube die Idee hinter diesen bunten, runden Dingern ist jetzt verständlich.
Für alle Carper, die gerne experimentieren, neues probieren wollen oder sich einfach von anderen Anglern abheben müssen, ist dies eine interessante Geschichte! Gerne könnt ihr uns schreiben oder einfach „live“ vor Ort auf den noch anstehenden Messen die gelbaits begutachten und offene Fragen stellen.

Wir / Ich freuen) mich auf Euch!

In diesem Sinne,
wir sehen uns am (hoffentlich bald wieder wärmeren) Wasser!

Euer Patrick „Scup“ Scupin

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