Freitag, 21. März 2014

Vorschau auf den ITB-1 digital receiver

Volle Kontrolle dank touch- Bedienung
Individuelle Bissanzeigerbatteriestatusanzeige
Individuelle Funksignalstärkenanzeige
Vibrationsalarm
Anzahl der Piepser wird numerisch gigital angezeigt
Fallbiss – und Runanzeige (F und R)
Lautstärken- und Tonregelung
Batteriestatusanzeige
Exzellente Reichweite
Bis zu 5 Bissanzeiger pro Receiver einsetzbar
Intuitive Bedienung
Gut sichtbare Farbanzeigen, auf die jeweilige Farbe des Bissanzeigers anpassbar.

Donnerstag, 20. März 2014

Marcel Behling startet erfolgreich ins Neue Jahr

Marcel Behling konnte diesen schönen Spiegler auf unsere Crazy Banana Boilies fangen.

Bissanzeiger und beleuchtete carbon snag ears

Die ersten Prototypen unserer neuen elektronischen Bissanzeiger (samt revolutionärem Digital-Receiver) sowie den Lighthouse™ illuminated carbon snag ears sind eingetroffen. Wir werden Sie auf dem Laufenden halten ...

Sonntag, 16. März 2014

Michael Franco erfolgreich auf Megaspice

Michael Franco aus Italien fing mehrere schöne Frühjahrsfische auf unsere The Foodsource (Megaspice) Boilies.

Markus Zehentner startet durch

Unser Teamangler Markus Zehentner konnte bereits die ersten Fische 2014 fangen.

Dienstag, 11. März 2014

Nouvelle video du team FINKELDE itb France

Echolot 2.0

Es ist schon über zehn Jahre her, als ich damals für die Karpfenszene einen Bericht über das Echolot und dessen Einsatz beim Karpfenangeln schrieb. Seitdem hat sich technisch viel getan und so ist es an der Zeit sich einmal wieder des Themas anzunehmen.
Gerade an größeren Gewässern, an welchen der Einsatz eines Bootes gestattet ist, ist der Einsatz eines Echolotes zur Gewässererkundung unerlässlich. Mit Hilfe eines Bootes samt Echolot, kann man sich schnell ein Bild von Tiefen und Bodenbeschaffenheiten machen. Die gewonnenen Erkenntnisse sind wiederum sehr hilfreich für die Wahl des Angelplatzes. Kanten, Plateaus sowie Unregelmäßigkeiten im Boden sind bekanntlich interessante Stellen zum Karpfenangeln. Mit Hilfe eines Echolotes kann man derartige Stellen schnell ausfindig machen. Die Frage, wonach suchen wir überhaupt mit dem Echolot, kann allgemein nur schwer beantwortet werden, da jedes Gewässer unterschiedlich ist.
Wenn man mit mehreren Ruten fischen darf, so sollte man diese zu Beginn einer Session immer in verschiedenen Tiefen ablegen, um herauszufinden, in welchen die Fische am besten beißen. An den großen Stauseen in Frankreich fische ich im Sommer bis Herbst meist in Tiefen von 5 bis 7 Metern. Diese Tiefenbereiche haben sich als in der Regel produktiv erwiesen, wenngleich es auch immer mal einen Versuch wert ist deutlich tiefer zu fischen. An Gewässern, wie dem Cassien wird regelmäßig in großen Tiefen gefangen.

Im Frühjahr fische ich an den großen französischen Stauseen meist in Tiefen zwischen ein und vier Metern auf Sicht. Dann setze ich meine Köder, meist eine Schneemann- oder Pop-up-Montage in Krautlücken. In Bezug auf die Bodenbeschaffenheit suche ich mit dem Echolot freie Stellen, die eine gute Präsentation ermöglichen. Ich habe bewusst nicht Stellen mit hartem Boden geschrieben, da auch weicher, lehmiger Boden sehr produktiv sein kann. Auch ein wenig Bodenkraut stört in der Regel nicht, da man mit einem Pop up oder einer Schneemannmontage auch unter diesen Bedingungen den Köder sehr gut präsentieren kann. Wichtig ist in erster Linie, daß der Köder gut präsentiert ist und sich die Hakenspitze nicht im Kraut verfängt bzw. der Köder tief im Kraut versinkt und dadurch für die Fische nur schwer auffindbar ist.
Mit dem Echolot und einem Tastblei samt Drilling mit abgestumpften Hakenspitzen an geflochtener Schnur lässt sich das Bodenprofil hervorragend bestimmen.
Das Echolot, welches ich in den vergangenen Jahren verwendete, leistete stets gute Dienste, jedoch spielte ich schon länger mit dem Gedanken mir eines der Geräte der neuen Generation zuzulegen.
Bei einem Frankreichtrip letzten Jahres erlebte ich jedoch, wie ein befreundeter Angler innerhalb weniger Tage drei Batterien mit seinem neuen Digitalecholot verbrauchte und es daraufhin entnervt im Zelt liegen ließ. Wie es der Zufall wollte hatte ein italienischer Angler am See das Echolotmodell im Einsatz, welches auch ich ins Auge gefasst hatte. Er bot mir an eine Erkundungsfahrt mit dem Echolot zu machen.
Das Gerät selbst war von der Funktion her beeindruckend, mit integriertem GPS, einer tollen Auflösung und einem sehr großen Bildschirm. Die Sache hatte jedoch auch wieder einen Haken. Der Italiener sagte mir, dass er aufgrund des enormen Stromverbrauches des Gerätes stets eine Autobatterie zusätzlich mitnahm.
Damit war das Gerät für mich aus dem Rennen. Bei meinem bisherigen Echolot hatte ich meist nur ein Mal im Jahr die Batterien gewechselt, wenngleich dies sicher leistungsschwächer ist, als die neuen Geräte, jedoch schleppt man schon genug Gerät mit sich herum, so dass ich auf weitere Großbatterien verzichten kann.
2013 stieß ich dann auf das Dragonfly von Raymarine, welches im März auf den Markt kam. Raymarine ist ein Hersteller, der sich auf Marineelektronik spezialisiert hat und gehört zu FLIR Systems, welche wiederum auf Infrarotsysteme spezialisiert ist. In erster Linie bietet Raymarine Geräte für Sportboote und Segeljachten an. Mit dem neuen Dragonfly hat Raymarine jedoch ein Produkt im Sortiment, welches für Angler sehr interessant und auch erschwinglich ist.
Mir war klar, dass ich, wenn ich mir ein neues Echolot zulegen würde, mir das Gerät in jedem Fall auch anglerisch Vorteile bieten und dabei nicht Unmengen an Strom verbrauchen sollte. Es sollte kompakt sein, einen gut lesbaren Bildschirm sowie ein integriertes GPS haben und dabei auch noch kompakt zu transportieren sein, so dass ich es unkompliziert an meinem Schlauchboot anbringen kann.

Meine Vorgehensweise an Gewässern, an denen ich ein Boot einsetzen kann, z. B. in Frankreich sieht wie folgt aus. Ich entschied mich zunächst für eine Stelle und machte mich dann mit dem Boot auf Erkundungstour. An Bord ein Echolot und ein kleines GPS sowie ein Tastblei samt Drilling an geflochtener Schnur. Mit dem Echolot mache ich mir zunächst ein Bild bzgl. des Gewässerbodens. Wenn ich dann eine bestimmte Tiefe gefunden habe, die mir interessant zu sein scheint, Werfe ich das Tastblei über Bord und erfühle zusätzlich den Boden auf seine Härte.
Am abgestumpften Drillingshaken bleibt meist auch etwas Kraut hängen, sofern vorhanden, so dass man sich ein gutes Bild machen kann.
Die Bodenhärte wird meist schon recht gut vom Echolot angezeigt, jedoch gibt das Tastblei zusätzliche Sicherheit.

Bei einem herkömmlichen Echolot sendet der Geber in einer bestimmten Frequenz ein Signal an den Gewässerboden. Das Signal wird dann reflektiert und das Gerät erstellt dementsprechend das Bild auf dem Display.
Harter Boden reflektiert das Signal besser als weicher. Sie können sich das so vorstellen, wie wenn Sie einen Tennisball gegen eine Steinwand werfen. Hier springt der Ball wieder zurück. Werfen Sie ihn hingegen gegen einen Vorhang, kommt er nur zurück, wenn sich dahinter eine Wand befindet.
Wenn ich mich dann für bestimmte Stellen entschieden habe, an denen ich meine Ruten ablegen möchte, setze ich mit dem GPS einen Wegpunkt, so dass ich die Stelle problemlos wieder anfahren kann. Bojen setze ich schon seit vielen Jahren nicht mehr, da ich diese als störend empfinde.
Zusätzlich zu meinen Angelstellen setze ich auch an meiner Angelstelle am Ufer einen Wegpunkt, so dass ich auch bei Nacht und Nebel über das GPS navigieren kann. Gerade im Herbst ist dies enorm hilfreich.

Wenn man morgens im Nebel einen Biss bekommt und dann raus aufs Wasser geht, kann man sich schnell verirren, dank des GPS ist es jedoch möglich wieder problemlos -trotz schlechter Sicht- an seine Stelle zu navigieren.
Der Einsatz eines GPS erfordert etwas Übung jedoch, ist man ein Mal mit dem Gerät vertraut, bietet es große Vorteile.
Was mich an meinem bisherigen, vom Echolot separaten GPS störte, war, dass es bei Sonnenlicht sehr schlecht zu lesen war und zudem bei direkter Sonneneinstrahlung oftmals beschlug.

Nicht so beim Dragonfly von Raymarine, welches ich seit diesem Jahr im Einsatz habe. Der integrierte 50-Kanal-GPS Receiver ist sehr präzise und erlaubt mir auch bei starkem Sonnenlicht punktgenau zu navigieren.

Was unterscheidet also das Dragonfly von anderen Echoloten?
Das Dragonfly verwendet sogenannte CHIRP-Technologie. Bei herkömmlichen Echoloten wird in einer Frequenz über den Geber ein Signal an den Boden gesendet. Bei CHIRP hingegen wird in verschiedenen Frequenzen gesendet, was eine deutlich bessere Boden- und Gewässerabtastung ermöglicht.
Im Lieferumfang enthalten sind das Display, welches eine Bildschirmdiagonale von 14,5 cm hat. Eine Halterung, in die das Display eingeklippt wird und der Geber samt Kabel. Das Stromkabel ist größtenteils im Geberkabel integriert und wird mit einem Stecker hinten in das Gerät gesteckt, so dass man keinen Kabelsalat hat. Ich habe an die Stromstecker Steckverbindungen aus dem Modellbau gesetzt, so dass ich über eine Steckverbindung problemlos meine 12 Volt Batterie mit 10 Ah anschließen kann. Hierzu muss man an den Polen der Batterie jeweils etwas Kabel anlöten und am Ende ebenfalls eine Steckverbindung anbringen. Über die Stecker an den Batteriepolen habe ich etwas Schrumpfschlauch geschoben und nur so viel des Pols frei gelassen, dass ich die Batterie mit den Klemmen meines Batterieladegerätes noch problemlos laden kann. Ansonsten dient der Schrumpfschlauch als Schutz vor versehentlichen Kurzschlüssen.
Die Batterie habe ich im Boot neben der großen Batterie für meinen E-Motor am Spiegel stehen und die Verkabelung hinter der großen Batterie in Richtung Bootsspiegel verstaut.
Das Gerät kann fest auf einem Koffer oder im Boot verschraubt werden.
Ich bevorzuge den Einsatz von flexiblen RAM mounts und Saugnäpfen.
Sowohl das Gerät selbst, als auch den Geber montiere ich mittels Saugnapfhalterungen am Boot, so dass ich das Echolot nach dem Angeln wieder in seiner Schutztasche verpacken kann. Die Ram Mounts und Saugnäpfe habe ich mir in den USA bei GPS city bestellt. www.gpscity.com . Dort findet man eine breite Auswahl an Halterungen für verschiedene Geräte.
Wer lieber auf den klassischen tragbare Variante steht kann sich natürlich auch eine Geberstange und einen kleinen Transportkoffer besorgen, auf der er die Echolothalterung festschraubt.
Als Zubehör für das Dragonfly sind eine Hartschalen-Schutztasche sowie eine Abdeckung für das Display erhältlich. Beides halte ich für sehr sinnvoll.

Lassen Sie uns also schauen, welche Vorteile das Gerät dem Karpfenangler bietet.
Zunächst einmal ist da das kompakte aber von der Größe her vollkommen ausreichende Display, welches auch bei starkem Sonnenlicht hervorragend lesbar ist. Bedenken Sie immer, dass ein größeres Display auch immer mehr Strom verbrauchen wird. Das Dragonfly braucht zwar nach dem Anschalten etwas länger zum Hochfahren als mein altes Echolot, ich empfinde dies jedoch nicht als störend, zumal das Gerät wirklich sehr zuverlässig arbeitet.
Der Geber hat ebenfalls Besonderheiten. Er enthält nämlich neben eines Temperatursensors nicht nur einen, sondern zwei Geber in einem. Der eine ist für das Fischsonar zuständig, welches Ihnen in erster Linie Informationen über den Bereich zwischen Wasseroberfläche und Gewässerboden gibt. Der zweite Geber konzentriert sich mehr auf den Gewässerboden und dessen Struktur. Mit dem sogenannten Down Vision kann man hervorragend Hindernisse und Strukturen am Boden, wie Kraut und Baumstümpfe ausmachen.
Wenn Sie frühzeitig Hindernisse an Ihrer Angelstelle erkennen, so können Sie Ihr Gerät auf die gegebenen Bedingungen abstimmen. Bei hohem Krautvorkommen empfiehlt sich eine beschichtete, geflochtene Schlagschnur, bei hohem Holzvorkommen z. B. in Form von Baumstümpfen empfiehlt sich eine Monoschlagschnur.

Ist der Gewässerboden weich, können Sie Haken mit gerader Spitze einsetzen, ist er hingegen mit Steinen bedeckt und eher kiesig, bietet es sich an einen Haken mit nach innen gebogener Spitze einzusetzen, da diese Form auf Kies weniger schnell stumpf wird.
Bei weichem Boden müssen Sie gegebenenfalls auch ihre Präsentation in Form der Vorfachlänge sowie des Hakenköders anpassen.
Doch zurück zum Transducer bzw. Geber des Dragonfly. Die beiden Modi Fischsonar und Down Vision kann man sich entweder separat oder kombiniert mit geteiltem Bildschirm anzeigen lassen. Das Teilen des Bildschirms mit verschiedenen Modi ist heutzutage bei den meisten Geräten fast Standard.
Das Gerät lässt sich sehr einfach und intuitiv bedienen. Rechts unten am Display befindet sich der Ein – und Ausschalter, gefolgt von einem Knopf mit dem man verschiedene Menüpunkte aufrufen und Einstellungen vornehmen kann.
Die konkreten Einstellungen nimmt man bequem über einen joystick und ein Drehrad vor.
Ich persönlich stelle das Gerät beim Erkunden eines Gewässers auf den kombinierten Modus von Sonar und Down Vision. Je nach Sonnenlicht kann man die Farbgebung der Modi nach Wunsch einstellen.
Mittels des Sonars und Down Vision erhält man wirklich beeindruckende Bilder, die einem schnell ein gutes Bild der Bodenstruktur verschaffen.
Setzen Sie sich am besten zu Hause im Simulationsmodus mit Ihrem Echolot auseinander und lernen so die Möglichkeiten, das das von Ihnen verwendete Gerät bietet besser kennen, so dass Sie sie auch am Wasser voll ausschöpfen können.

Wenn ich dann interessante Stellen gefunden habe, taste ich diese mit meinem Tastblei samt Drilling ab und setze gegebenenfalls über das GPS einen Wegpunkt. Bei Geräten mit integriertem GPS haben Sie meist die Möglichkeit durch Drücken einer einzigen Taste einen Wegpunkt zu setzen, so dass Sie bei Wind nicht großartig abdriften.
Beim Dragonfly können Sie direkt über den Menüschalter das „Wegpunkt setzen“-Menü aufrufen und einen oder mehrere Wegpunkte setzen.
Wenn ich eine interessante Stelle gefunden habe, wechsle ich meist in den GPS / Down Vision-Modus, um einen Wegpunkt zu setzen. Sie können, jedoch auch z.B. im Down Vision- Modus einfach den Kursor auf ein interessantes Objekt am Gewässerboden bewegen und dort einen Wegpunkt setzen. Das Ganze funktioniert über den Menüknopf und den joystick sehr einfach.
Zurück am Ufer bzw., wenn ich vom Boot aus fische, am Boot, setze ich ebenfalls einen Wegpunkt, so dass ich auch meine Angelstelle bei Nacht und Nebel immer ansteuern kann.
Das Setzen von Wegpunkten ist bei den meisten GPS-Kombi-Geräten heutzutage sehr einfach hand zu haben, so dass man am Wasser damit sehr gut zu recht kommt.

Wenn ich eine Rute auslege, schalte ich auf GPS/Down Vision-Modus und rudere zu dem gesetzten Wegpunkt. Dabei zeigt mir das Dragonfly zum einen meine Idealfahrtrichtung in Form einer Linie an, zum anderen zeigt einem die Peilung sowie ein Schiffssymbol die tatsächliche Fahrtrichtung an. Der im Gerät integrierte GPS-Receiver arbeitet sehr zuverlässig. Er bestimmt schnell die Position und man kann mit dem Gerät wirklich sehr gut navigieren.
Wichtig ist, dass Sie insbesondere das Navigieren mit dem von Ihnen eingesetzten Gerät ausführlich testen, um so im Einsatz am Wasser problemlos klar zu kommen und sicher navigieren zu können.
Beim jetzigen Softwarestand ist die Funktion „Wegpunktalarm“ nicht abschaltbar und nur bis 19 m Untergrenze einstellbar. Ich habe daher den Wegpunktalarm auf 600 m eingestellt, so dass man ihn direkt zu Beginn des Navigierens zu einem Wegpunkt bestätigen kann, wenn er ertönt ist. Ich denke aber, dass diese Einstellung beim nächsten Softwareupdate ergänzt wird und man den Wegpunktalarm ausschalten oder auf z. B. 1 Meter einstellen kann, so dass der Alarm erst ertönt, wenn man sich unmittelbar an der angestrebten Stelle befindet. Bei Geräten anderer Hersteller bestehen sicher ähnliche Möglichkeiten.
Hat man einmal seine Wegpunkte gesetzt, kann man das Echolotsignal auch ausschalten und nur mit dem GPS arbeiten, was Strom spart, da der Geber kein Signal ins Wasser sendet. Der Stromverbrauch des von mir verwendeten Gerätes ist jedoch sehr ökonomisch, so dass ich das Echolot oft an lasse, um beim Ablegen einer Rute zusätzliche Informationen zu bekommen. Doch auch mit ausgeschaltetem Echolot lässt sich sehr gut Arbeiten, da man dann den vollen Bildschirm zur Navigation nutzen kann und den Geber im Boot lassen kann. Dies ist insbesondere dann von Vorteil, wenn man an verkrauteten Stellen angelt, da sich der Geber dann nicht im Kraut unter dem Boot verhängen kann. Zudem spart es natürlich Strom, was bei längeren Angeltrips immer ein Faktor ist, den man im Auge behalten sollte.

Bei meinem letzten Frankreichtrip habe ich mir einmal die Mühe gemacht und durch Tauchen bzw. Schnorcheln die vom Dragonfly gelieferten Informationen mit dem tatsächlichen Gewässerboden zu vergleichen und ich war wirklich positiv beeindruckt, wie gut das Gerät arbeitet.
Dank des sehr gut lesbaren Displays gehören auch die Probleme des GPS-Gerätes bei Sonnenlicht, welches ich bisher im Einsatz hatte, der Vergangenheit an.
Im Einsatz bei Nacht dimme ich einfach etwas die Displayhelligkeit, um die Sichtbarkeit den Lichtgegebenheiten für das Auge angenehm anzupassen. Wenn Sie Ihr Display tagsüber bei Sonnenlicht gut ablesen können, wird es bei Nacht sicher zu hell sein und blenden. Testen Sie auch dies am besten bei Ihrem Gerät einmal zu Hause, so dass Sie am Wasser schnell die richtigen Einstellungen finden.
Während des Angelns belasse ich mein Echolot innen am Bootsspiegel mittels der Saugnapfhalterung montiert und hole nur den Geber an Bord. Wenn ich dann eine Rute auslege montiere ich einfach den Geber mittels der zweiten Saugnapfhalterung wieder hinten am Bootsspiegel. Das geht sehr schnell und funktioniert hervorragend. Wenn ich nur das GPS nutze, da die Wegpunkte bzw. Stellen, an denen ich meine Ruten ablegen möchte bereits gespeichert sind, bleibt der Geber einfach an Bord.
Indem ich den Geber aus dem Wasser hole, wenn er nicht im Einsatz ist, kann er auch nicht versehentlich beschädigt werden.

Sie sollten den Geber stets gut schützen, damit er nicht von Steinen am Ufer beschädigt bzw. zerkratzt wird, da sich dies negativ auf die Signalverarbeitung auswirken kann.
Auch wenn ein Echolot nicht zwingend mehr Fische für einen fängt, so optimiert das Dragonfly mein Angeln jedoch erheblich und ich möchte es daher nicht mehr missen. Vergessen darf man dabei auch nicht den Spaßfaktor. Es macht einfach Spaß mit dem Gerät zu arbeiten, zu sehen, wie präzise einem der Boden angezeigt wird und mit dem GPS zu navigieren.
Wenn Sie mehr über das Gerät erfahren möchten, schauen Sie sich am besten das Gerät in folgendem YouTube-Clip an, den ich zusammengeschnitten habe: www.youtube.com/watch?v=DyQOAYeo8Jg. Weitere Informationen finden Sie auch auf www.raymarine.de. Sie sehen die Echolote der neuen Generation sind sehr leistungsstark und bieten dem Angler viele Vorteile, die man, wenn man Sie einmal zu schätzen gelernt hat, nicht mehr missen möchte.
In diesem Sinne viel Erfolg und bis bald!

Christian Finkelde

Sonntag, 9. März 2014

Daniel erfolgreich mit unseren Power Gel Dips

Daniel Sluka ist schon seit Längerem sehr erfolgreich mit unseren Power Gel Dips.